Carlos Alcaraz hat erstmals das Halbfinale der Paris Masters erreicht – und das auf dem härtesten Weg. Gegen Taylor Fritz rettete der Spanier zwei Matchbälle, drehte das Match und siegte nach rund zwei Stunden und 45 Minuten mit 6:7 (10:12), 7:5 und 6:3. Für Fritz war die Niederlage besonders bitter: Seine realistische Chance auf die ATP Finals in Turin ist damit dahin. Den letzten freien Platz sichert sich der Junior Rafael Jódar, während Alcaraz bereits fest für das Saisonfinale qualifiziert ist und nun den Fokus auf den Titel in Paris legen kann.
Das Viertelfinale zeigte erneut, warum Alcaraz als einer der nervenstärksten Spieler der Tour gilt. Nach dem knappen Tiebreak im ersten Satz blieb er klar im Kopf, nutzte Breakchancen im zweiten und kontrollierte den dritten Satz. Fritz hatte die Partie mehrfach auf dem Schläger, doch Alcaraz verwandelte Druck in Tempo und Winkel. Im Halbfinale wartet Casper Ruud – ein Duell, das auf dem schnellen Hallenboden von Paris taktisch und physisch fordern wird und das die Indoor-Saison weiter zuspitzt.
Den kompletten Spielverlauf, die Konsequenzen für die ATP-Finals-Liste und den Ausblick auf Ruud fasst dieser Bericht zum Paris-Halbfinale von Alcaraz zusammen.
Für unser Verzeichnis ist der Abend ein Lehrstück in Comeback-Tennis. Alcaraz hat in Paris nicht nur ein Turnierkapitel geschrieben, sondern auch gezeigt, wie eng Qualifikation und Tagesform zusammenhängen. Fritz muss den Blick schon auf 2027 richten; Alcaraz und Ruud liefern am Wochenende das nächste Kapitel. Wer die Rangliste und die Finals-Situation verfolgt, findet hier den entscheidenden Knotenpunkt der Indoor-Saison und einen klaren Verweis auf die Quelle mit allen Details.


