Zauberei mit Preisschild: Warum die neue Hogwarts-Serie ein Wagnis für HBO ist

Wenn ein Streamingdienst eine Geschichte neu erzählt, die schon in Büchern und acht Kinofilmen Millionen Menschen begleitet hat, dann geht es nicht nur um Kreativität, sondern auch um sehr viel Geld. Genau das zeigt sich gerade bei der kommenden Serienfassung der Zauberschule, an der HBO seit Monaten arbeitet.

Bemerkenswert ist vor allem der lange Atem, den das Projekt verlangt. Statt einer kompakten Miniserie ist ein Bogen über viele Jahre geplant, in dem jedes Buch ausführlich Platz bekommen soll. Das bedeutet dauerhafte Kulissen, ein großes Ensemble und junge Hauptdarsteller, die buchstäblich vor der Kamera erwachsen werden. Damit der Unterricht nicht zu kurz kommt, wurde für die Kinder sogar eine eigene Schulumgebung am Set eingerichtet.

Für das Publikum steckt darin eine Chance. Vieles, was in den Filmen aus Zeitgründen fehlte, könnte endlich erzählt werden: Nebenfiguren, die Freundschaften im Schlafsaal, der Alltag zwischen Unterricht, Quidditch und verbotenen Korridoren. Gleichzeitig ist die Messlatte hoch, denn viele Zuschauer haben die bekannten Bilder fest im Kopf und vergleichen jede Szene mit ihren Erinnerungen.

Wirtschaftlich ist die Rechnung riskant. Eine Serie, die Folge für Folge so viel kostet wie eine große Fantasy-Produktion, muss über Jahre Abonnenten binden. Gelingt das, wird die Zauberwelt zum langfristigen Zugpferd. Scheitert es, wird sie zum teuersten Lehrstück der Streamingbranche.

Wer wissen möchte, welche Summen bereits geflossen sind, wer im Ensemble steht und wann die Premiere geplant ist, findet die Einzelheiten im Beitrag über den teuren Serienzauber bei HBO. Für Fans lohnt es sich, das Projekt im Blick zu behalten, denn selten war eine Rückkehr nach Hogwarts so ambitioniert geplant und so gespannt erwartet.

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