Topf-eins-Woche in der Königsklasse: Warum Stuttgart, Bayern und Leipzig jetzt Farbe bekennen müssen

Zwei Spieltage lang durften die deutschen Klubs in der Champions League noch Anlauf nehmen. Ab diesem Dienstag wird es ernst, denn zum ersten Mal in dieser Saison warten Gegner aus dem stärksten Lostopf. Der VfB Stuttgart empfängt am Abend Atlético Madrid, am Mittwoch trifft der FC Bayern auf den FC Arsenal, und RB Leipzig muss zu Real Madrid. Borussia Dortmund hat es in Baku bei Neuling Sabah FK scheinbar leichter, doch auch dort wartet eine lange Reise und ein Gegner ohne jeden Druck.

Die Vorgeschichte macht wenig Mut. Seit dem neuen Ligaformat haben die Bundesligisten gegen die nominell Größten meist verloren. Dortmund holte aus vier solchen Duellen keinen Punkt, Leipzig, Frankfurt und Stuttgart gingen ebenfalls leer aus. Siege gelangen nur Leverkusen und den Bayern, und die Münchner sind mit drei Erfolgen aus vier Spielen die klare Ausnahme. Auffällig ist, dass genau diese beiden Klubs am Ende unter den besten acht landeten.

Besonders spannend ist der Fall Stuttgart. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der VfB derzeit der beste deutsche Vertreter in Europa, während dieselbe Punktzahl in der Bundesliga nur für das untere Mittelfeld reicht. Gegen Diego Simeones kampfstarke Mannschaft, die das Finale im eigenen Stadion vor Augen hat, setzt Sebastian Hoeneß auf Gegenwehr mit kühlem Kopf.

Alle Ansetzungen, Anstoßzeiten und die Bilanz gegen Topteams fasst dieser Überblick zur Champions-League-Woche zusammen.

Unser Verzeichnis-Tipp: Wer nur ein Spiel schauen kann, sollte Stuttgart gegen Atlético wählen. Dort zeigt sich am ehesten, ob ein deutscher Klub abseits der Bayern gegen einen echten Favoriten bestehen kann. Für die Münchner ist Arsenal dagegen der Gradmesser, ob die starke Form aus dem Ligaalltag auch auf höchstem Niveau trägt.

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