Nach Jahren erfolgreicher Serienformate wagt Westeros den Sprung auf die große Leinwand. Warner Bros. hat den ersten offiziellen Kinofilm aus dem „Game of Thrones“-Universum angekündigt: „Game of Thrones: Aegon’s Conquest“ soll am 1. Juni 2029 starten. Regie führt Owen Harris, das Drehbuch stammt von Beau Willimon. Für Fans bedeutet das einen langen Vorlauf – und die Aussicht, Drachen und Eroberung nicht nur zu Hause, sondern im Kinosaal zu erleben. Der Termin allein reicht vorerst, um die Fantasiewelt wieder in den Mittelpunkt der Popkultur zu rücken.
Der Stoff greift den Beginn der Targaryen-Herrschaft auf: Aegon der Eroberer und seine Schwestern Visenya und Rhaenys unterwerfen mit Drachen die Sieben Königslande. Harris ist im Franchise bereits bekannt; er inszenierte Episoden von „A Knight of the Seven Kingdoms“, darunter die Trial of Seven. Willimon, bekannt durch „House of Cards“ und Beiträge zu „Andor“, liefert das Skript. Casting-Details stehen noch aus. Parallel bleibt das Universum im Fernsehen präsent: Eine zweite Staffel von „A Knight of the Seven Kingdoms“ ist für 2027 geplant, „House of the Dragon“ Staffel 4 voraussichtlich für 2028.
Der Kinotermin 2029 schließt damit eine Lücke und verhindert vorerst ein Jahr ohne neuen Westeros-Stoff. Ob der Film ein Einzelstück bleibt oder den Auftakt zu weiteren Kinoprojekten bildet, ließ das Studio offen. Eine kompakte Übersicht zu Termin, Team und Franchise-Kalender bietet Amiratower.
Branchenbeobachter sehen im langen Vorlauf auch einen Vorteil: genug Zeit für aufwendige Effekte, sorgfältiges Casting und eine Marketingkampagne, die Serienfans und Kinopublikum zugleich erreichen soll. Nach dem Serienfinale und mehreren Ablegern ist der erste Kinotermin vor allem ein Signal – dass die Saga George R. R. Martins weiter wächst und die große Leinwand nun Teil der Roadmap ist. Bis Juni 2029 bleibt genug Raum für Spekulationen über Ton, Besetzung und den Grad der Treue zur etablierten Lore.
