RB Leipzig unterliegt Como 1907 mit 1:4 – CL-Fehlstart am Comer See

RB Leipzig ist beim Champions-League-Comeback mit einem klaren Fehlstart gescheitert. Am Ufer des Comer Sees unterlag das Team von Martín Demichelis dem italienischen Neuling Como 1907 mit 1:4 (0:2) – verdient und in der Höhe wenig überraschend. Nur fünf Tage nach dem 1:3 in Bremen wächst der Druck auf die Sachsen spürbar: traumhafte Kulisse, alptraumhafter Auftritt.

Schon in der ersten Hälfte fehlten Tempo und Genauigkeit. Martin Baturina erzielte in der 15. Minute das historische erste Königsklassen-Tor für Como; Tasos Douvikas erhöhte vor der Pause auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel blieb Como effizienter: Assane Diao besorgte per Konter das 3:0, Andrija Maksimović verkürzte auf 1:3, bevor Máximo Perrone in der Schlussminute den Drei-Tore-Abstand wieder herstellte.

Nationalspieler David Raum fasste die Stimmung ungeschönt zusammen; Demichelis umarmte Cesc Fàbregas und drehte mit gesenktem Kopf ab. Für den einst viertklassigen Klub war es ein Abend zum Feiern – für Leipzig der zweite herbe Rückschlag in Serie. Die Ligaphase ist lang, doch null Punkte und eine negative Tordifferenz sind ein unbequemer Start.

Wer Spielverlauf, Torschützen und den Druck auf Demichelis nachvollziehen will, findet die Details im Spielbericht. Leipzig braucht Tempo im Umschaltspiel, mehr Präzision und eine Abwehr, die Konter nicht einlädt. Como hat Intensität und Klarheit belohnt – und gezeigt, dass Investoren-Projekte in Italien mehr als Marketing sein können.

Während der FC Bayern parallel ein Ausrufezeichen setzte, startete Leipzig mit einem Debakel. Europa schaut auf Ergebnisse, nicht auf Versprechen. Ob aus dem Schock Lernen wird, entscheiden die nächsten Bundesliga- und Europapokalspiele – mit kompakterem Mittelfeld und sichtbarer Reaktion statt Analyse allein.

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